
Warum wir unsere Deckenheizungen modular konstruiert haben
Seien wir ehrlich: In einer Fabrik gehen irgendwann die Geräte kaputt – insbesondere die Heizelemente. Doch das eigentliche Problem ist nicht der Preis für Ersatzteile, sondern das Chaos, das dadurch entsteht. Man muss einen Kran mieten, einen Teil des Bodens absperren und potenziell einen ganzen Arbeitstag opfern, nur um ein einziges Heizeelement zu ersetzen. Das ist ein Albtraum.
Deshalb haben wir es anders gemacht.
Die meisten Heizgeräte auf dem Markt sind als ein großes, festes Gehäuse konstruiert. Wenn ein Heizeelement kaputtgeht, muss oft das gesamte System umgebaut werden. Wir fanden diese Idee schrecklich.
Stattdessen haben wir ein modulares Gehäuse entwickelt. Stellen Sie sich vor, es handelt sich dabei um eine Art Regal. Jedes Heizelement hat seinen eigenen Platz sowie eine eigene elektrische Verbindung. Wenn ein Modul defekt wird, muss man das ganze Gerät nicht auseinandernehmen. Man zieht einfach das alte Modul heraus und setzt ein neues ein. So wird eine vierstündige Reparaturarbeit in nur 15 Minuten erledigt.
Kein mehr mit Kabeln hantieren, während man auf einem Kran steht.
Wir haben auf eine manuelle Verkabelung verzichtet. Niemand möchte auf einer Plattform stehen und versuchen, die Anschlüsse manuell anzuschließen. Stattdessen verwenden wir robuste, steckbare Verbindungen. Man muss sie einfach anschließen – und schon ist alles fertig.
Außerdem verwenden wir Schnellverschlüsse. So kann man an die Heizeelemente herankommen, ohne den Reflektor abnehmen zu müssen. Da Wärme dazu führt, dass Metall sich ausdehnt und zusammenzieht, haben wir Materialien verwendet, die diesen Tausenden von Zyklen standhalten können. So verkleben oder blockieren die Module im Laufe der Zeit nicht.
Der Trade-off
Nun gibt es jedoch einen Nachteil: Da wir mehr Kabel und Verbindungen verwenden, ist das Heizgerät etwas größer als bei Geräten mit fester Verkabelung.
Aber langfristig gesehen spart das viel Geld. Wenn man eine 24/7-Fabrik betreibt, kann man es sich nicht leisten, wegen Reparaturen stillzustehen. Wenn man ein Heizeelement während einer kurzen Pause austauschen kann – ohne eine komplette Elektroteam rufen zu müssen – bleibt der Boden warm und die Mitarbeiter können weiterarbeiten. Das macht einfach Sinn.