
Einleitung
Schon einmal ein Café betreten oder einen Bahnsteig betreten und einfach frösteln? Diese bis in die Knochen gehende Kälte, die bleibt, egal was das Thermostat anzeigt?
Wir kennen das.
Konventionelle Luftheizungen kommen an Orten mit ständigem Personenverkehr nicht hinterher. Das ist wie ein Eimer mit Loch – man heizt nur leere Luft.
Deshalb haben wir eine andere Lösung entwickelt: Infrarotheizsysteme, die direkt wirken. Unsere Halogen-Infrarotstrahler mit hoher Leistung erwärmen nicht die Luft, sondern liefern Wärme genau dorthin, wo sie gebraucht wird. Zugige, unangenehme Bereiche werden so zu angenehmen Zonen, ohne das gesamte HLK-System zu belasten.
Das Wesentliche: Leistung, Spannung und Größe
Beim Auslegen eines Infrarotstrahlers sind drei Parameter entscheidend: Leistung (Watt), Spannung (Volt) und Abmessungen. Diese bestimmen die Leistung und die Einbaumöglichkeiten.
Für industrielle Anwendungen setzen wir auf eine 400V-Versorgung. Das ist aus gutem Grund Standard. Sie zieht bei gleicher Leistung weniger Strom, was kleinere Leitungsquerschnitte erlaubt, Spannungsabfall bei längeren Leitungswegen minimiert und den elektrischen Installationsaufwand insbesondere in beengten, dicht bestückten Anlagen reduziert.
Die Leistung? Sie steht für die Wärmedichte. Unsere 2500W-Geräte bieten eine hohe Wärmeleistung in kompakter Bauform, ausreichend, um Windkühle und kalte Oberflächen in großen, offenen Bereichen effektiv zu überwinden.
Die Rohrlänge von 300mm ist optimal. Lang genug für Heizelement und Reflektor, aber kurz genug für die Montage in engen Deckenrastern oder Einbaurahmen. Diese Kombination ermöglicht die gezielte Platzierung, etwa in Eingangsbereichen, ohne die Stromkreise zu überlasten.
Aufbau: Das Halogen-Herz
Die Wärme entsteht in einem mit Halogengas gefüllten Quarzglasrohr. Das Halogengas schützt den Heizfaden vor Oxidation, was eine konstante Leistung sicherstellt und die Lebensdauer gegenüber einfachen Wolframfäden deutlich verlängert.
Das Quarzglas selbst ist widerstandsfähig gegen plötzliche Temperaturschwankungen und strahlt effizient kurzwellige Infrarotwärme ab. Eine reflektierende Beschichtung auf der Rückseite des Rohrs lenkt die Wärme nach vorne, reduziert Verluste und schützt benachbarte Bauteile vor Überhitzung.
Die Anschlüsse spielen eine wichtige Rolle im Betrieb. Die R7s-Fassung ist robust, doppelseitig ausgeführt, hitzebeständig und ermöglicht einen schnellen Lampenwechsel. Sie rastet sicher ein, hält auch bei Vibrationen zuverlässig Kontakt und minimiert Hotspots. Gerade in Bereichen mit häufigen Bewegungen reduziert das Wartungsaufwand und Ausfälle.
Praxiseinsatz: Wärme, die funktioniert
Betrachten Sie einen Verkehrsknotenpunkt. Ständiger Personenverkehr, Türen öffnen und schließen. Der Wärmebedarf ist dauerhaft, die Umgebung unübersichtlich.
Hier punkten unsere Infrarotstrahler, weil sie Wärme gezielt auf die Aufenthaltszonen richten. Energie wird nicht für hohe Decken oder leere Bereiche verschwendet. Stattdessen erfolgt die Versorgung zonenweise – beispielsweise in Eingangsbereichen, an Fahrkartenschaltern oder Warteschlangen.
Das Ergebnis: Fahrgäste empfinden schneller Wärme, Betreiber profitieren von niedrigeren Betriebskosten.
Ein wichtiger Hinweis zur Wärmedichte: Ein 400V, 2500W-Rohr erzeugt eine hohe Leistung, daher müssen umliegende Komponenten und Befestigungsflächen entsprechend ausgelegt sein. Ausreichender Abstand, hitzebeständige Gehäuse und eine auf die Kühllast abgestimmte Umgebung sind erforderlich.
Wer diese Punkte beachtet, erhält einen langlebigen Arbeitstier-Strahler. Er hält auch hohem Verkehrsaufkommen stand und eignet sich als Nachrüstung für vorhandene Infrarotsysteme.